Verbundplattenresonatoren (VPR)

Kleine Räume, gleichgültig welcher Geometrie, weisen mit ihren Raum-Resonanzen ein sehr ungleichmäßiges Übertragungsverhalten bei tiefen Frequenzen auf. Werden die Eigenfrequenzen des Raumes ungedämpft angeregt, so führt dies zu Klangverfärbungen und Dröhnen. Das IBP hat sich dieses Problems angenommen und mit den Verbund-Platten-Resonatoren (VPR) praktikable und schlanke Tiefen-Absorber für den Profi- und den Amateureinsatz entwickelt [1] sowie in einer Reihe repräsentativer Bauvorhaben erfolgreich erprobt [2,3].

Das Problem der kleinen Räume führt in Audioräumen wie Tonstudios, Besprechungsräumen, Büros, Musikräumen usw. zu Klangverfärbungen und schlechter Sprachverständlichkeit. Deshalb wurden VPR-Module entwickelt, die mit Akustik-Verstand und handwerklicher Erfahrung einfach installiert werden können und die akustische Behaglichkeit deutlich verbessern. Die Raumresonanzen werden geglättet, das Dröhnen wird eliminiert, die Kommunikation verbessert. Mit den Modulen wird versucht, die Umsetzung des heute erreichten Standes der Technik in die Praxis zu beschleunigen und durch einen marktgerechten Preis auch dem erfahrenen Praktiker ein Werkzeug zur Verbesserung der Akustik für Sprache und Musik an die Hand zu geben.

 

Literatur:

[1]    Wirkunsgweise und Auslegungshinweise für Verbund-Platten-Resonatoren. Zeitschrift für Lärmbekämpfung 43 (1996), H. 1, S. 1-8.

[2]    Zur Akustik in Büro- und Konferenzräumen. Bauphysik 19 (1997), H. 4, S. 105-112.

[3]    Raum- und bauakustische Gestaltung eines Mehrkanal-Abhörraumes. Rundfunktech. Mitt. 40(1996),  H. 2, S. 49-57.

[4]    Messung des effektiven Absorptionsgrades in kleinen Räumen. Rundfunktech. Mitt. 40 (1996), H. 3, S. 77- 83.

 

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