Arbeitsgruppe Planungswerkzeuge

Im Bereich der energetischen und lichttechnischen Bewertung von Gebäuden und Siedlungen ist nicht zuletzt durch erhöhte Energieeffizienzanforderungen und neu eingeführte Bewertungsverfahren national und international ein großer Bedarf an Rechenwerkzeugen entstanden. Die Abteilung begleitet in der Arbeitsgruppe Planungswerkzeuge diesen Prozess seit Jahren mit der Entwicklung und Pflege eines umfangreichen Satzes an unterschiedlichen rechnergestützten Tools. Zum einen befinden sich hierunter die Entwicklung und Implementierung neuer Berechnungsalgorithmen, die der Beschreibung komplexer physikalischer Zusammenhänge dienen. Zum anderen werden Informations- und Beratungstools erstellt. Die Werkzeuge finden Anwendung sowohl in der alltäglichen Planungspraxis als auch bei der Bewertung spezieller energetischer und lichttechnischer Fragestellungen. Schwerpunkte liegen im Bereich von Lösungen zur DIN V 18599, der Erstellung von Beratungs- und Informationstools für Planer und Entscheider und der Entwicklung von Simulationswerkzeugen. Die Programmsysteme sind komponentenorientiert aufgebaut, so dass sich nach dem Baukastenprinzip mit moderatem Aufwand schnell neue Anwendungsprogramme für spezielle Kundenanforderungen erstellen lassen.

Die Arbeitsgruppe Planungswerkzeuge widmet sich darüber hinaus der computergestützten Simulation des Raumklimas und simuliert komplexe thermodynamische Systeme, um das Raumklima für Menschen sowie technische Anlagen zu optimieren. Basierend auf den problemrelevanten Raumklimafaktoren und deren Wirkzusammenhängen werden modellbasierte Vorhersagen und Analysen durchgeführt, um das Raumklima in Gebäuden, Flug- und Fahrzeugkabinen nutzer- und nutzungsgerecht zu optimieren. Die Arbeitsgruppe nutzt die Möglichkeiten der Kombination von Modellentwicklung, Experiment und Simulation, um zu einem umfassenden Systemverständnis zu gelangen und folgt dabei dem Prinzip einer skalen-adaptiven Herangehensweise.

Ein neuer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Planungswerkzeuge ist die Entwicklung von digitalen Gebäude- bzw. Raummodellen (BIM). Hier soll im Besonderen demonstriert werden, wie eine ganzheitliche Bewertung der bisherigen singulären Planungsaufgaben und Lösungen künftig durchgeführt und die Ergebnisse an die Planer kommuniziert werden können.

© Foto Fraunhofer IBP

Simulation

In diesem Arbeitsbereich widmen sich die Forscher der computergestützten Simulation des Raumklimas und simulieren komplexe thermodynamische Systeme, um das Raumklima für Menschen sowie technische Anlagen zu optimieren. Basierend auf den problemrelevanten Raumklimafaktoren und deren Wirkzusammenhängen werden modellbasierte Vorhersagen und Analysen durchgeführt, um das Raumklima in Gebäuden, Flug- und Fahrzeugkabinen nutzer- und nutzungsgerecht zu optimieren. Die Arbeitsgruppe nutzt die Möglichkeiten der Kombination von Modellentwicklung, Experiment und Simulation, um zu einem umfassenden Systemverständnis zu gelangen und folgt dabei dem Prinzip einer skalen-adaptiven Herangehensweise.