Biohygrothermik

Vermeidung von Schimmelpilzbildung und Fassadenbewuchs

Feuchtemanagement
© Foto Fraunhofer IBP
© Foto Fraunhofer IBP

Schimmelpilzwachstum im Innenraum bedeutet aufgrund der Produktion und Verbreitung von pathogenen Schadstoffen eine potenzielle Gesundheitsgefährdung. Um Schimmelpilzbildung zu vermeiden, gilt es deshalb, Verhinderungsstrategien zu entwickeln, die zum einen die Wachstumsvoraussetzungen für Schimmelpilze und zum anderen die realen instationären Randbedingungen berücksichtigen. Mit dem biohygrothermischen Berechnungsverfahren WUFI® Bio kann auf Basis bekannter Klimarandbedingungen Schimmelpilzbildung beurteilt und können Vermeidungsstrategien entwickelt werden.

Im Gegensatz zum Innenraum handelt es sich bei mikrobiellem Bewuchs auf der Fassade meist um ein rein optisches Problem. Die verbesserte Wärmedämmung von Außenbauteilen erhöht die Oberflächenfeuchte und somit das Risiko von Algen- und Pilzwachstum. Durch chemische, biologische und bauphysikalische Untersuchungen wird nach Möglichkeiten zur Verminderung des Fassadenbewuchses geforscht.

Unserer Leistungen für Sie

Beraten - Forschen - Entwickeln

Hier finden Sie eine kleine Auswahl möglicher Leistungen.

  • Wir beurteilen für Sie rechnerisch das Schimmelpilzbildungsrisiko im Innenraum und erarbeiten konkrete Verhinderungsstrategien.
  • Zur energieeffizienten Vermeidung von Schimmelpilzwachstum im Gebäude entwickeln wir angepasste Lüftungsstrategien.
  • Sowohl rechnerisch als auch messtechnisch im Freiland beurteilen wir die Feuchtesituation an Außenwänden in Bezug auf das Risiko mikrobiellen Wachstums.
  • In Zusammenarbeit mit Ihnen optimieren wir Ihre Produkte, um späteren Bewuchs zu vermeiden. Den Untersuchungszeitraum können wir durch unser eigens dafür entwickeltes Schnellbewitterungsverfahren im Vergleich zu langwierigen Freibewitterungsversuchen massiv verkürzen. 
  • Ist bereits Schimmelpilzwachstum im Gebäude oder Bewuchs an der Fassade aufgetreten, führen wir vor Ort eine umfassende Ursachenanalyse durch und entwickeln daraus ein Sanierungskonzept.

Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage, das Risiko von Schimmelpilzbildung im Innenraum sowie von Bewuchs an der Fassade schon in der Planungsphase zu beurteilen und entsprechende Lösungen zu erarbeiten.   

 

Projekt

Schnellbewitterung

Die Bewuchsanfälligkeit von Außen- beschichtungen kann derzeit realitätsnah nur über mehrjährige Freilandversuche geprüft werden. Ein neues realitätsnahes Schnellbewitterungsverfahren verkürzt den nötigen Untersuchungszeitraum massiv.

 

Projekt

Mikrobieller Bewuchs

Das Auftreten von mikrobiellem Bewuchs auf wärmegedämmten Fassaden ist immer noch ein Problem, mit dem sich die Hersteller von Wärmedämmverbund- systemen beschäftigen müssen. Bauphysikalische Lösungsansätze gehen alle davon aus, die Feuchte an der Oberfläche der Fassade zu reduzieren.

 

Projekt

Oberflächenfeuchte nach Betauung

Durch eine immer höhere Dämmung von Gebäuden verringert sich der Wärmeabfluss von innen nach außen. Die Außenober- flächen bleiben kälter und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Tau- wasser bildet. Dies begünstigt mikrobielles Wachstum.

Nehmen Sie Kontakt auf

Martin  Krus

Contact Press / Media

Prof. Dr.-Ing. Martin  Krus

Gruppenleiter

Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Fraunhoferstr. 10
83626 Valley

Telefon +49 8024 643-258

Fax +49 8024 643-366