Projekte

 

Laborbewitterung von Sonder-Verbundgläsern

Bei der Dacheindeckung einer historischen Werkhalle galt es, die dauerhafte Gebrauchstauglichkeit des Glasaufbaus durch eine zeitgeraffte Bewitterung zu gewährleisten.

 

Trocknung nach Wasserschaden

Über eine Million Wasserschäden aufgrund undichter Wasserleitungen werden jedes Jahr in Deutschland registriert. Die Ursache liegt meist in undichten veralteten Leitungen, aber auch Frost-Tau-Wechsel, falsche Montage und Überschwemmungen können der Grund sein. Mögliche Folgen: Schimmel bildet sich, Baustoffe und Beläge quellen auf, statische Probleme treten auf.

 

Klimasimulation

Im Labor am Fraunhofer IBP in Stuttgart können es die Forscher winterlich frostig oder aber sommerlich heiß werden lassen. Auch die Regelung der relativen Feuchte sowie von Schnee, Regen und Sonne sind für sie kein Problem. Zuletzt haben sie in der großen Klimakammer, einer der Versuchseinrichtungen, in der sie über das Wetter bestimmen können, sogar eine Flut simuliert.

 

Kühlende Pflastersteine

In größeren Ballungsräumen wird es zum Teil bis zu 10 °C heißer als im unbebauten Umland. Ein neuartiges Steinkonzept soll diese "Urban Heat Islands" zukünftig verhindern.

 

Optimale Lüftung mit Climawin

Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts wurde ein Fenster mit elektronisch gesteuerten Lüftungsklappen und der Möglichkeit zum Vorwärmen der benötigen Lüftungsluft entwickelt.

Ein smartes Fenster zur optimalen Lüftung bei minimalem Wärmeverlust

 

Jalousien im Scheibenzwischenraum

Gebrauchstauglichkeitsprüfungen an Jalousien im Zwischenraum von Mehrscheibenisolierverglasungen sind eine Notwendigkeit um eine ausreichende Lebensdauer solcher Systeme im eingebauten Zustand abzusichern. Häufige Schadensfälle zeigen, dass auch bereits geprüfte Systeme häufig Schäden aufweisen.

 

Fenster/Wand-Anschlüssen

Im Zweikammer-Klimasimulator erfolgten Untersuchungen des hygrothermischen Verhaltens von verschiedenen Fenster / Wand-Anschlüssen.

 

Reinraumdecken auf dem Prüfstand

Im Reinraum werden an den Luftaustausch besonderen Anforderungen gestellt, also müssen die verwendeten Bausysteme genauen Kriterien für die Luftdurchlässigkeit entsprechen. Im Industrieauftrag wurde erstmals die Luftdichtheit von abgehängten Deckenkonstruktionen speziell für Reinräume untersucht.

 

Mikrobieller Bewuchs

Das Auftreten von mikrobiellem Bewuchs auf wärmegedämmten Fassaden ist immer noch ein Problem, mit dem sich die Hersteller von Wärmedämmverbundsystemen beschäftigen müssen. Bauphysikalische Lösungsansätze gehen alle davon aus, die Feuchte an der Oberfläche der Fassade zu reduzieren.

 

Wetter für die Wissenschaft

Die Forscher am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP setzen sich bereits seit über 60 Jahren mit dem Wetter auseinander und dokumentieren dessen Verlauf.

 

Prüfstand mit flexibler Dachneigung

Ein innovativer Prüfstand für Steil- und Flachdach-Untersuchungen auf dem Freigelände des Fraunhofer IBP ermöglicht den direkten Vergleich verschiedener Dachaufbauvarianten unter gleichen Randbedingungen.

 

Textile Hüllen

In der Textilindustrie gibt es eine Vielzahl an Hightech-Produkte, die auch für bauphysikalische Fragestellungen Lösungen bieten können, die herkömmliche Systeme nicht oder nur eingeschränkt haben. In diesem Projekt wir duntersucht, inwieweit konventioneller Putz beim WDVS durch ein entsprechend modifiziertes Textil ersetzt werden kann.

 

Oberflächenfeuchte nach Betauung

Durch eine immer höhere Dämmung von Gebäuden verringert sich der Wärmeabfluss von innen nach außen. Die Außenoberflächen bleiben kälter und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Tauwasser bildet. Dies begünstigt mikrobielles Wachstum.

 

Außenputze im Wandel der Zeit

Aus der ursprünglichen Aufgabe eines Putzes als äußere Bekleidung eines massiven Mauerwerks sind im Laufe der weiteren Entwicklung zusätzliche Aufgaben entstanden, welche bei der Zusammensetzung und Herstellung der Putze berücksichtig werden müssen.

 

Simulation von Holzwerkstoffen

Bei der numerischen Simulation des Verhaltens von Produkten aus Holz und Holzwerkstoffen führen die relativ großen Streuungen der Materialeigenschaften häufig zu wenig aussagekräftigen Ergebnissen. Ziel des Projekts ist es, belastbare, hygrothermische Kennwerte von Holzwerkstoffen für numerische Simulationen zu generieren.

 

Kappilaraktive Innendämmungen

Die Anbringung einer Innendämmung stellt in vielen Fällen die einzige Möglichkeit zur Verbesserung des Wärmeschutzes in einem Gebäude dar. Eine neue Untersuchungsmethode ermöglicht zuverlässige Aussagen zum Trocknungsverhalten kappilaraktiver Innendämmungen.

 

Hygrothermische Referenzjahre

Für hygrothermische SImulationen greift man meist auf Klimadaten zurück, die für die Bemessung von Heiz- und Kühlsystemen ausgewählt wurden und daher vor allem die Temperatur berücksichtigen – für die hygrothermischen Bauteilbemessung eignen sie sich nur bedingt.

 

Klimadaten und -modelle

Ziel des Projektes ist es, eine belastbare und zuverlässige Klimadatengrundlage auf der Außen- und Innenseite von Bauteilen für bauphysikalsiche Simulationsverfahren zu schaffen.  

 

 

Innendämmung mit Faserdämmstoffen

Das Anbringen einer Innendämmung ist oft die einzige Möglichkeit zur Verbesserung des Wärmeschutzes bei der Sanierung von Altbauten. Allerdings ist eine sorgfältige Planung und Ausführung Voraussetzung für die Nachhaltigkeit einer solchen Maßnahme.

 

Umkehrdachdämmung

Auf der Grundlage von Freilandversuchen und Labormessungen wurden neue Berechnungsmodelle für die Beurteilung von Umkehrdächern entwickelt.

 

Planungssicherheit durch Simulation

Die auf einfache Bedienung ausgelegten Programme des Fraunhofer IBP WUFI® Plus und WUFI® Passive bilden Gebäude samt ihres energetischen und hygrothermischen Verhaltens in einem komplexen Rechenmodell ab.

 

Climate for Culture

In diesem Projekt wurde der Einfluss des Klimawandels auf Kulturgüter untersucht. Dazu wurden am Fraunhofer IBP die Simulationssoftware WUFI®Plus verwendet um das zu erwartende Raumklima vorherzusagen. Eine Veränderung der Schadenswahrscheinlichkeiten und der Betriebskosten zur Gebäudekonditionierung konnte ermittelt werden.

 

Energieeffizient lüften

Regelungen wie z. B. die Energieeinsparverordnung sollen zur Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden führen. Aufgrund solcher neuen Regelungen stellt sich die Frage, wie effizient verschiedene Lüftungssysteme im Hinblick auf den Energieverbrauch arbeiten.

 

Schnellbewitterung

Die Bewuchsanfälligkeit von Außen- beschichtungen kann derzeit realitätsnah nur über mehrjährige Freilandversuche geprüft werden. Ein neues realitätsnahes Schnellbewitterungsverfahren verkürzt den nötigen Untersuchungszeitraum massiv.

 

Sanierung von Fachwerkhäusern

Welche Dämmstoffe eignen sich zur energetischen Sanierung von Fachwerk? Dies untersuchen Forscher des Fraunhofer IBP im »Demonstrationszentrum für Bau und Energie«.

 

Kulturreise durch Raum und Zeit

Der Klimawandel gefährdet jahrhundertealte Wandmalereien, Gemälde, Möbel und Textilien. Lässt sich der Verfall stoppen? Im EU-Projekt »Climate for Culture« suchen Forscher nach Lösungen.

 

Stilvoll beschützt

Für ein denkmalgeschütztes schmiede- eisernes Jugendstiltor, das trotz glas- überdachter Stahlbetonvitrine durch vom Wind eingetragenen Schlagregen stark bewittert wird, wurde mit Hilfe bau- physikalischer Untersuchungen rechnerisch geprüft, ob eine Kompletteinhausung Einfl üsse ausschließen könnte, welche die Korrosion beschleunigen.

 

Sanieren und bewahren

Bei dem Forschungsprojekt stehen innovative Lösungen zur Innendämmung im Baubestand sowie die Weiterentwicklung vorhandener Produkte für die Denkmal- pflege im Fokus. Hierbei ist vor allem die Frage der Reversibilität von großer Bedeutung.

 

Klimastabilität historischer Gebäude

Im Auftrag der Bayerischen Schlösser- verwaltung hat das Fraunhofer IBP unter anderem die Auswirkungen von Klima und Besuchern auf das Innenraumklima von Schloss Linderhof und des Königshauses am Schachen untersucht und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickelt.

 

Modulares Niedrigenergiedepot

Oft müssen Sammlungen aus Kosten- gründen unter ungünstigen Lager- bedingungen aufbewahrt werden. Zur Entwicklung eines energetisch optimierten Depotraums wurden nun hygrothermische Berechnungen zum Einfluss auf das Klima in Depoträumen unterschiedliche Bauvarianten durchgeführt.

 

Qualität am Bau - auch in China

Nirgendwo anders entstehen derzeit so viele neue Baukonstruktionen wie in dem fernöstlichen Land. Was die Baukonzepte der Gebäude angeht, so unterscheiden sie sich technisch von denen, die in Deutschland üblich sind.

 

Nachhaltige Bauplanung in Foshan, China

Zwei 185 m hohe Bürotürme sollen unter strenger Einhaltung von Budgetvorgaben als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen in der Stadt Foshan entwickelt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IBP begleiten das Projekt.

 

Grüne Oase auf dem Dach

Begrünte Dächer sind längst nicht mehr der Inbegriff von Luxus oder moderne Spinnerei extrovertierter Architekten. In der Ökologie gelten sie als Siedlungsbiotop, in manchen Bebauungsplänen werden sie als Aus- gleichsmaßnahme für die versiegelten Flächen festgesetzt und teilweise werden sie in Deutschland auch öffentlich gefördert.

 

Baustoff aus Typha (Typhyboard)

In Bulgarien liegt, wie in vielen Staaten Mittel- und Osteuropas, ein hoher Anteil der Gesamtwohnfläche in Form von Einheiten in großen, vielgeschossigen Gebäuden mit vielen Parteien vor. Dabei befinden sich, anders als in Deutschland, ein Großteil der Einheiten im Eigentum der Bewohner. Dieser Umstand blockiert ihre dringend gebotene thermische Sanierung insofern, als eine üblicherweise erfolgende Außendämmung wegen der fehlenden Einigkeit so vieler Parteien nur schwer zustande kommen kann. Eine geeignete Alternative hierfür ist die Innendämmung, weil sie unabhängig von einem Konsens der Eigentümergemeinschaft angebracht werden kann.

 

Wandheizsysteme im Vergleich

Die Forscher des Fraunhofer IBP untersuchten am Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege Benediktbeuern die Energieeffizienz und die bauphysikalischen Auswirkungen von vier verschiedenen Wandheizsystemen.

 

Passivhauszertifizierung in den USA mit WUFI® Passive

Auch wenn das Klima feuchtwarm ist, können Passivhäuser funktionieren.Dazu notwendig sind jedoch angepasste Werkzeuge zur Planung und Projektierung.