Presseinformationen

  • Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Praxismodellprojekt »BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland« veranstaltete am 20. Januar 2017 im Rahmenprogramm der BAU 2017 in München sein abschließendes 7. Fachsymposium. Im Mittelpunkt standen die Übergabe der Referenzobjekte Braunschweig und Ingolstadt in den Betrieb sowie ein vorläufiges Fazit der BIMiD-Projektpartner und -Praxispartner.

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  • Die Herausforderungen für das Bauwesen sind in den letzten Jahren eklatant gestiegen: mangelnder Wohnraum, zunehmende Digitalisierung und notwendige Energieeffizienz fordern fachübergreifende und kreative Lösungen von Industrie, Politik und Wissenschaft. Die 14 Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Bau greifen aktuelle Bautrends auf und machen den Zusammenschluss so zum zentralen Ansprechpartner für die Baubranche in Sachen anwendungsorientierter Systemlösungen und Innovationen. Dabei stellen sie den Menschen und sein Bedürfnis nach komfortablen, gesunden und sicheren Lebensräumen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Auf der Sonderschau »Fraunhofer StadtLabor – mit Forschung und Entwicklung Lebensräume gestalten« von 16. bis 21. Januar 2017 auf der BAU 2017 (Halle C2, Stand 538) präsentiert die Fraunhofer-Allianz Bau auf 245 Quadratmetern nachhaltige Produkt- und Systemlösungen zu den vier Themenschwerpunkten »Ressourceneffizienz und Energiemanagement«, »Intelligente Fassade«, »Sicherheit und Komfort« sowie »Digitales Planen, Bauen und Betreiben«.

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  • Der Bauwirtschaft fehlt es an Innovationskraft – dieser Eindruck mag entstehen, wenn man allein die Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Unternehmen betrachtet. Doch das ist zu kurz gegriffen. Die Bauwirtschaft besteht aus einer komplexen Wertschöpfungskette mit vor- und nachgelagerten, auf den Bauprozess spezialisierten Industrie- und Dienstleistungsbereichen. Hier setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP an. Mit Partnern aus der Industrie sowie in nationalen wie internationalen Forschungsprojekten entwickeln sie anwendungsorientierte Systemlösungen und innovative Produkte im Bereich Bau. Während der Messe BAU 2017, die vom 16. bis 21. Januar 2017 in München stattfindet, präsentiert das Fraunhofer IBP auf der Sonderschau »Fraunhofer StadtLabor – mit Forschung und Entwicklung Lebensräume gestalten« (Halle C2, Stand 538) dem interessierten Publikum eine Auswahl seiner Entwicklungen und Beiträge zur Steigerung der Innovationskraft in der Bauwirtschaft.

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  • Die Sanierung von Dächern erfordert die besondere Beachtung bauphysikalischer Anforderungen. Um Bau- und Gesundheitsschäden wie eine Durchfeuchtung von Außenbauteilen durch Tauwasserbildung zu verhindern, sorgt eine raumseitig angebrachte Dampfbremse für eine funktionstüchtige Konstruktion. Bei einer Dachsanierung von außen ist eine gängige Variante die Verlegung mit Umschlaufung der Sparren. Dabei wird die Folie von außen um die freigelegten Sparren geführt und mit Anpressleisten seitlich am Sparren befestigt. Erhält ein geneigtes Dach im Zuge einer Sanierung nachträglich eine Zwischensparrendämmung, schreibt die aktuelle Fassung der DIN 4108-3 von 2014 einen Simulationsnachweis vor. Ein neuer Leitfaden des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP bietet praktische Hilfestellung zur vereinfachten eindimensionalen Beurteilung einer Schlaufenverlegung von Dampfbremsen für Steildächer.

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  • © Foto Fraunhofer IBP

    Die Alte Schäfflerei nach der Sanierung im Jahr 2016.

    Im Jahr 2010 starteten das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Denkmalpflege, Architektur und der Bauindustrie ein einzigartiges Pilotprojekt im Bereich Denkmalpflege und Altbausanierung. Auf dem Gelände des Klosters Benediktbeuern begannen sie, die Alte Schäfflerei zu sanieren und legten so den Grundstein für das Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege Benediktbeuern. Ziel war es, nicht nur das historische Gebäude zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen, sondern einen Raum für angewandte Forschung zu schaffen, der bauphysikalische Vorgänge, Materialien und Methoden sichtbar macht sowie das gewonnene Wissen der Fachwelt und der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Sanierungsmaßnahmen sind inzwischen abgeschlossen, sodass das Fraunhofer-Zentrum am 18.November offiziell seine Tore öffnet. Darüber hinaus werden die geleistete Arbeit und das Konzept im Rahmen der Eröffnungsfeier als eines der 100 besten Vorhaben unter dem Motto »NachbarschaftInnovation« im Wettbewerb »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« prämiert.

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  • Gesundes Wohnen: ohne Feuchte und Schimmel

    Presseinformation / 16.11.2016

    © Foto Fraunhofer IBP

    Schimmel in Wohnungen ist ein weit verbreitetes Problem, das zum Einen Bauteile beschädigen und zerstören kann, aber auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu chronischen Krankheiten bei den Bewohnern führen kann. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit den Auswirkungen von Schimmelpilzen. Wissenschaftler forschen intensiv an Lösungen und Werkzeugen, um den durch Feuchte entstehenden Schimmel zu verhindern, zu bekämpfen, zu klassifizieren und zu bewerten. Mit Hilfe einer grundlegenden Erhebung zeigen die Forscher nun, wie sehr Feuchteprobleme und Schimmelbefall in deutschen und europäischen Wohnungen verbreitet sind und welche gesundheitlichen Auswirkungen auf Mensch und Gebäude entstehen. Sie untermauern damit den Bedarf an kontinuierlicher Forschung sowie an weiteren innovativen Lösungen.

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  • Digitalisierung und Urbanisierung, Ressourcen- und Energieeffizienz, demographischer und Klimawandel – diese langfristigen Megatrends fordern von Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung eine intensive Auseinandersetzung. Auch von der Bauindustrie verlangen sie innovative und nachhaltige Lösungen, um den stetig wachsenden Ansprüchen an Gebäude gerecht zu werden. Dabei wird es zunehmend wichtiger branchenübergreifend zu denken und interdisziplinär zu agieren. Unter dem Dach der Fraunhofer-Allianz Bau vereinen sich die Fachkompetenzen von 14 Fraunhofer-Instituten, um der Baubranche erforderliche interdisziplinäre Lösungen anzubieten. Mit der Sonderschau »Fraunhofer StadtLabor – mit Forschung und Entwicklung Lebensräume gestalten« auf der BAU 2017 präsentiert die Fraunhofer-Allianz Bau in Halle C2, Stand 538, innovative Produkte und Lösungen aus der Bauforschung.

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  • Während das heutige Wirtschaftsleben durch klassische Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen (»Business-to-Business«) und der Produktion von Massenwaren für Konsumenten (»Business-to-Consumer«) geprägt ist, beeinflussen die Nutzer zukünftig aktiv die Produktgestaltung und übernehmen gegebenenfalls auch einen Teil der industriellen Produktion (»Business-to-User«, B2U). Sie werden dadurch zu sogenannten »Prosumenten«. Eine aktuelle Fraunhofer- Studie stellt das Thema vor und zeigt Entwicklungslinien der Personalisierung in den Bedürfnisfeldern Mobilität, Gesundheit und Wohnen auf.

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  • Rund fünf Millionen Tonnen feinkörniger Bauschutt fallen jährlich in Deutschland an. Bisher wird diese Feinfraktion auf Deponien entsorgt und zum Teil im Bereich Straßen- und Deponiebau als Untergrund wieder eingesetzt. Um die im Beton verwendeten wertvollen Rohstoffe wie Sand oder Kies wiederzugewinnen und sie in den Produktionskreislauf zurückführen zu können, haben sich vier Fraunhofer-Institute zum Ziel gesetzt, eine innovative Verwertung für feinkörnigen Bauabbruch zu realisieren. Dazu wurde das Projekt »BauCycle« ins Leben gerufen. Die Forscher behandeln dabei die gesamte Wertschöpfungskette – von innovativen optischen Sortierverfahren über logistische Netzwerke bis hin zur Entwicklung hochwertiger Baustoffe. Diese stoffliche Wiederverwendung von Bauabbruch soll Primärrohstoffe nachhaltig schonen und einer Verknappung von Deponieraum entgegenwirken.

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