Seminar  /  15.6.2018

Schimmel, Algen und Schädlinge - Wirkmechanismen und Prävention

Historische wie auch moderne Gebäude werden immer wieder
Opfer von Befall durch Schimmelpilze, holzzerstörende Pilze, Algen
oder Schadinsekten. Aus bauphysikalischer Sicht kann dies ganz
unterschiedliche Gründe haben. Generell sind die Wachstumsbedingungen
für all diese Organsimen an ein verwertbares Substrat
geknüpft, sowie eine wachstumsbegünstigende Temperatur und
vor allem ausreichend Feuchte, die über eine längere Zeit vorliegen
müssen. Schäden an Hölzern treten an unbeheizten Gebäuden in
klimatischen Regionen mit für Mikroorganismen günstiger Witterung
auf oder aber in Folge von Wassereinträgen durch mangelnde
Wartung und Pflege. Bei beheizten Gebäuden sind es oft die
Bereiche, die nicht ausreichend Wärme erhalten wie geometrische
Wärmebrücken, die Schaden nehmen und zeitgleich der aus der
Nutzung des Gebäudes resultierenden Feuchte ausgesetzt sind.
Schäden können aber auch durch die Hinterströmung von undichten
Konstruktionen oder durch Leckagen entstehen.
Das Seminar beleuchtet Hintergründe und Wirkmechanismen aus
bauphysikalischer Sicht und weist Wege zur Bekämpfung aber
insbesondere auch zur Prävention von Schäden auf.

Anerkennung der Fortbildung

WTA
Die Veranstaltung wird durch die WTA mit 8 UE für die Listenverlängerung „Energieberater für Baudenkmale“ anerkannt.

Energieeffizienz-Experten-Liste
Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizient-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

Bayerische Ingenieurkammer-Bau
Die Veranstaltung ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit 8 Zeiteinheiten anerkannt.

Referenten: Prof. Dr. Martin Krus, Stephan Biebl (Ingenieurbüro für Holzschutz)