Forschung sichtbar gemacht

Die Fraunhofer-Gesellschaft produziert Filme über aktuelle Forschungsthemen. TV-Redaktionen können sendefähiges Material bestellen.

eco DESIGN - Eine Erfolgsgeschichte in der grünen Luftfahrt

Seit 2008 entwickeln und testen die Partner des Forschungsbereichs eco DESIGN im Rahmen der EU-Technologie-Initiative Clean Sky neue Materialien, nachhaltige Planungs-, Fertigungs- und Recyclingkonzepte für die zivile Luftfahrt. Ihr Ziel: ökologisch effiziente Flugzeuge und damit ein nachhaltiger Umgang mit den auf der Erde endlichen Ressourcen.

eco DESIGN hat Wege geschaffen für mehr Ressourceneffizienz in der Luftfahrt. Die hier entwickelten Innovationen unterstützen die Hochleistungsluftfahrttechnologien bei der Erreichung der hochgesteckten Ziele zur Emissionsminderung. Mit Hinblick auf die Maßgaben der EU ist das allerdings erst der Anfang. Um die Anforderungen des eco Innovation Action Plan adressieren zu können, braucht die Europäische Luft- und Raumfahrt vermarktbare Lösungen. In dieser Beziehung war eco DESIGN bereits mehr als erfolgreich.

Pompeji mit Forschung erhalten

Jeder Punkt auf der Weltkarte unersetzlicher historischer Monumente ist ein Wegweiser für die Gegenwart. Dieses Erbe müssen wir erhalten und pflegen! Deshalb haben sich im POMPEII SUSTAINABLE PRESERVATION PROJECT international renommierte Forschungsinstitutionen unter der Leitung des Fraunhofer IBP zusammengeschlossen, die in einem vorbildlichen Konservierungsprojekt antike Bauten restaurieren, für den Kulturerhalt forschen und junge Talente ausbilden wollen. Dabei sollen langfristige Perspektiven für die Denkmäler in Pompeji entstehen.

Testflüge am Boden – Das Fluglabor

Im Fluglabor befinden Sie sich 13 000 Meter über dem Meeresspiegel und doch am Boden. Das funktioniert dank einer Niederdruckröhre, die um den vorderen Teil eines Airbus A310, unsere Flight Test Facility, gebaut wurde. So entstand ein weltweit einzigartiges Fluglabor, in dem untersucht wird, wie sich Raumklima, Luftqualität und Akustik auf Passagiere und Crew auswirken. Zudem eröffnet die Thermal Test Bench, ein thermischer Prüfstand, den Wissenschaftlern und ihren Partnern neue Forschungsfelder.

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DressMAN 2.0 – Mehr thermischer Komfort

Forscher des Fraunhofer IBP beschäftigen sich gezielt mit Technologien, die den Komfort für Fluggäste optimieren sollen. Im Mittelpunkt steht unter anderem das Raumklima in Flugzeugen, das häufig Quell von Beschwerden ist. Dazu sind neben menschlichen Testpersonen vor allem auch virtuelle im Einsatz. Der DressMAN 2.0 ist ein eigens entwickeltes Klimamesssystem des Fraunhofer IBP, das für Messungen des Innenraumklimas in Flug- und Fahrzeugen sowie im Büro verwendet wird. Das neue Systemkonzept berücksichtigt dabei neben der Lufttemperatur, auch die Luftgeschwindigkeit sowie die Wärmestrahlung. Gleichzeitig ermöglicht ein von den Fraunhofer-Forschern neu entwickelter Sensor die Bestimmung der Äquivalenttemperatur. Dies ist die Temperatur eines gedachten homogenen Raumes ohne Luftbewegung, in dem eine Person die gleiche trockene Wärme durch Strahlung und Konvektion abgibt wie in der tatsächlichen, nicht-gleichmäßigen Umgebung. Somit werden thermische Umgebungsbedingungen mit nur einem Zahlenwert, dem Klimasummenmaß, beschreibbar. Auf diese Weise ist es möglich, unterschiedliche Klimaszenarien vergleichend zu bewerten und schließlich das Innenraumklima zu optimieren.

Effizienzhaus Plus – das Haus als Kraftwerk und Tankstelle für E-Mobilität

Häuser, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, sind schon heute technisch umsetzbar. Nach nur einem Jahr Planungs- und Bauzeit wurde am 7. Dezember 2011 das »Effizienzhaus Plus« des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eröffnet. Das Gebäude ging als Sieger aus einem offenen interdisziplinären Planungswettbewerb hervor. Die Fraunhofer Allianz Bau und im Besonderen das Fraunhofer-Institut für Bauphysik waren von Beginn an wissenschaftlich in das Wettbewerbsverfahren eingebunden. Über einen Zeitraum von zwei Jahren erfolgen jetzt unter anderem durch das Fraunhofer IBP begleitende Messungen und Forschungsaufgaben am Gebäude im bewohnten und nichtbewohnten Zustand. (Veröffentlicht: 05/2012)

Kaminöfen im Test

Wie 19 Kaminöfen und Pelletsöfen auf ihre Energieeffizienz, Verarbeitung und Stabilität am Fraunhofer IBP geprüft werden, zeigt dieser Filmbeitrag. Auch Aspekte der Sicherheit, Messungen von Umwelteigenschaften sowie der Einfluss der Luftzufuhr kommen zur Sprache. (Veröffentlicht: 05/2012)

Zugang zur Zukunft – Innovationen für die Bau- und Immobilienwirtschaft

Gemeinsam gute Ideen erfolgreich machen - so verstehen wir Innovation. Das Fraunhofer IBP ist im Fraunhofer-inHaus-Zentrum federführend für den Bereich „Bauen und Bausysteme“. Sieben Fraunhofer-Institute und ca. 100 Wirtschaftspartner kooperieren im inHaus-Zentrum, um neue Lösungen für Räume und Gebäude partnerschaftlich zu entwickeln, zu testen, zu demonstrieren und in den Markt zu bringen. Energieeffizienz durch neue Materialien, durch Gebäudetechnik und -automation, optimierte Office- und Hotelräume, mehr Sicherheit und Assistenz für den Pflegebereich sind Beispiele für die inHaus-Aktivitäten. (Veröffentlicht: 08/2011)

Expertentipps zur Altbausanierung

Altbauten brauchen 3- bis -5mal mehr Heizenergie als moderne Gebäude – und die größten Wohnflächen stecken laut Branchenuntersuchungen hierzulande in Häusern, die zwischen 1920 und 1980 erbaut worden sind. Aber auch Schulgebäude bieten enormes Potenzial zum ernergetischen Sanieren.(Veröffentlicht: 11/2009)

Die intelligente Baustelle

Auf der wohl innovativsten Baustelle Europas wurden vom Fraunhofer IBP Komponenten rund um die intelligente Baustelle entwickelt und getestet. Das reicht vom elektronischen Lieferschein, über RFID-Waren-Leseschleusen für Liefer-LKW, das Baustellenportal bis hin zur digitalen Gebäudeakte. Veröffentlicht 11/2008

Elektronische Assistenz für Gebäude

Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum werden Assistenzsysteme entwickelt, die Bau -, Energie-  und Betriebskosten von Immobilien senken. Dafür messen zum Beispiel drahtlose Sensoren im Beton wie schnell sich die Decken und Wände aufheizen und abkühlen. So lassen sich Heizung und Klimaanlage künftig vorausschauender steuern. (Veröffentlicht 11/2008)

Fahrzeugakustik

Bei einer Antriebsleistung von 300 kW pro Rolle ist der Prüfstand geeignet für eine Fahrgeschwindigkeit bis 320 km/h und stellt eine konstante Zugkraft von 7500 N bis 120 km/h zur Verfügung. Damit lässt sich eine Beschleunigung von annähernd 1g realisieren. Eine hochpräzise Regelung ist dafür zuständig, den exakten Synchronlauf der Rollen sicherzustellen. (Veröffentlicht 11/2008)