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Kulturreise durch Raum und Zeit

Der Klimawandel gefährdet jahrhundertealte Wandmalereien, Gemälde, Möbel und Textilien. Lässt sich der Verfall stoppen? Im EU-Projekt »Climate for Culture« suchen Forscher nach Lösungen.
 

Immer gut gelüftet

Unangenehme Gerüche, stickige Luft oder permanenter Durchzug: Wer in der Wohnung oder im Büro regelmäßig schlechter Luft ausgesetzt ist, fühlt sich oft unwohl. Auch Ausdünstungen von Teppichen, Farben, Lacken und Möbeln können ebenso wie Schimmel oder zu trockene Luft das Raumklima beeinträchtigen. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP untersuchen, was gutes Raumklima ausmacht und entwickeln mit Industriepartnern ausgetüftelte Lüftungssysteme. (Veröffentlicht seit 05/2014)

 

Beton-Recycling

Die Produktion von einer Tonne gebranntem Zementklinker aus Kalk und Ton setzt 650 bis 700 Kilogramm Kohlendioxid frei. So gehen jährlich acht bis 15 Prozent der weltweiten CO2-Produktion auf das Konto der Zementherstellung. Auch beim Recycling von Altbeton gibt es noch keinen Königsweg, um den Stoffkreislauf zu schließen. Allein in Deutschland betrug die Abfallmenge 2010 fast 130 Millionen Tonnen. Forscher des Fraunhofer IBP arbeiten an neuen Recyclingverfahren. (Veröffentlicht: 07/2012)
 

Energie-Produzent Gebäude

Warme Wohnungen im Winter, angenehm klimatisierte Räume bei Hitze – das kostet Energie. Durch geschickte Planung von Neubauten und gekonnte Sanierung von bestehenden Gebäuden lässt sich der Verbrauch deutlich senken. In Zukunft wird das Haus sogar zum Energie-Produzenten.
 

Energieeffizienter Altbau

Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfällt darauf, Gebäude zu temperieren. Damit verbrauchen private Haushalte für Heizung und Kühlung etwa so viel wie Verkehr oder Industrie. Über Energieeffizienz nachzudenken, lohnt sich besonders bei Altbauten: Sie schlucken drei- bis fünfmal mehr Heizenergie als moderne Häuser. Hinzu kommt, dass die größten Wohnflächen hierzulande laut Branchenuntersuchungen in Häusern stecken, die zwischen 1849 und 1978 gebaut wurden. Mit guter Dämmung oder effizienter Heizung und Kühlung lassen sich bis zu 80 Prozent Energie einsparen. Der Druck auf die Hausbauer und Hausbesitzer wächst; dafür sorgen steigende Energiepreise und auch die Einführung des Energiepasses. Die Fraunhofer-Perspektive: Modernisierung, Sanierung und Solartechnik können Gebäude in einigen Jahren von Energieverbrauchern in kleine Kraftwerke verwandeln. (Veröffentlicht: 11/2009)