Historie

1929

 

Mitgliederversammlung des neu gegründeten Vereins zur Förderung der Anstalt für Schall- und Wärmetechnik an der Materialprüfungsanstalt der Technischen Hochschule in Stuttgart.

12. Mai 1929: Eintrag in das Vereinsregister.

Denkschrift über die Errichtung der Anstalt vom künftigen Leiter, Priv.-Doz. Dr.-Ing. H. Reiher, und dem Vereinsvorsitzenden, Dr. h.c. R. Heilner; sie erläutert die Ziele, Aufgaben, notwendigen Versuchsräume, Geräte und Anlagekosten.

Institutsneubau in Stuttgart-Weissenhof (heutiges Messegelände).

1931

Abriss des Gebäudes für die Reichsgartenschau.                                                                                                      

1939

Planung eines Neubaus in Stuttgart-Degerloch zusammen mit weiteren Hochschulinstituten.

1939 bis 1945

Auslagerung von Versuchsräumen und Geräten während des Krieges.

1947

Behelfsbaracke in Ruit auf den Fildern

Genehmigung zum Betreiben des Instituts für Technische Physik (ITP) der Technischen Hochschule in der ehemaligen Baubaracke in Stuttgart-Degerloch, im Postbunker Sillenbuch und in der Forschungsanstalt Graf Zeppelin in Ruit.

1951



 

Richtfest des Institutsneubaus mit Spenden der Industrie in Degerloch, Oberer Wald (später Königssträßle). Verweigerung einer Baugenehmigung von 25 Versuchshäuschen in Degerloch. Errichtung einer Freiland-Versuchsstelle auf dem ehemaligen Flugplatz bei Holzkirchen/Oberbayern. Abordnung von Dipl.-Phys. H. Künzel nach Holzkirchen als Leiter »Bauversuche«.

1958

Angliederung des ITP an die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG, gegründet 1949) zur »Verwaltungshilfe«. Auflösung des Vereins »Institut für Technische Physik« und Eintritt in die Fraunhofer-Gesellschaft.

1963

Einweihung eines Verwaltungs- und Laborgebäudes in Stgt.-Degerloch.                                                                   

1964

Übergabe der Institutsleitung von Prof. Dr.-Ing. H. Reiher (70-jährig) an Prof. Dr.-Ing. habil. K. Gösele, langjähriger Leiter der Abteilung Akustik. Stellvertretender Institutsleiter wird Prof. Dr.-Ing. W. Schüle, bisher Leiter der Abteilung Wärme.

1972

Umbenennung in »Institut für Bauphysik IBP«.                                                                                                                                                        

1973

Herausgabe der IBP-Mitteilungen »Neue Forschungsergebnisse kurz gefasst« (bis heute).                                                                                   

1977

Übergabe der Institutsleitung an Prof. Dr. rer. nat. habil. F. P. Mechel und Verabschiedung von Prof. K. Gösele in den Ruhestand.                      

1978

Abschiedsfest für Prof. W. Schüle (mit 65 Jahren) in Holzkirchen.                                                                                                                          

1979

Kooperationsvertrag mit der Gips-Schüle-Stiftung (GSS) Stuttgart (einer Vermögensverwaltung der verstorbenen Geschwister Schüle, Cannstatt) mit der Fraunhofer-Gesellschaft zur Errichtung einer Abteilung für neue Baustoffe und Bauteile am Fraunhofer IBP.

1980

Eintritt von Dipl.-Ing. Architekt K. Bertsch als Leiter der aufzubauenden Gips-Schüle-Abteilung (GSA) und als stellvertretender Institutsleiter.

Beginn des Neubaues des Institutszentrums der FhG in Stuttgart-Vaihingen für vier Institute, Architekt W. Meidele.

1983

Umzug des Fraunhofer IBP in das gemeinsame Fraunhofer-Büro- und Hörsaalgebäude. Inbetriebnahme des modern eingerichteten Technikums mit 3600 m2 Laborfläche.
 
Einweihung des neuen Fraunhofer IBP mit einer  Informationsveranstaltung.

1984

Einweihung eines separaten, von der GSS finanzierten Gips-Schüle-Gebäudes mit »kleinem« Technikum für Experimente mit neuen Baustoffen und Bausystemen.

Für den Bereich Wärme/Klima wird der frühere Leiter der Abteilung Theorie in Holzkirchen, seit 1976 ordentlicher Professor an der Universität Essen, Prof. Dr.-Ing. habil. K. Gertis, in die Institutsleitung des Fraunhofer IBP berufen. Er hat in Personalunion den neu geschaffenen Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart inne.

1985

Umfangreiche Forschungsprojekte für das BMFT im Bereich Denkmalschutz und Substanzerhaltung von Bauwerken erfordern neue Laboratorien. Umzug der Abteilung Feuchtetechnik von Stuttgart in den Institutsteil Holzkirchen; dort Neubau eines Büro- und Laborgebäudes.

1989


 

Fraunhofer IBP-Tagung aus Anlass des 60-jährigen Institutsjubiläums in den Räumen der Universität mit einer begleitenden Ausstellung von Produkten der Industriepartner.

15. Februar: Prof. Reiher stirbt mit 94 Jahren.


1990

Prof. Dr. rer.nat. habil. F. P. Mechel wird in den Ruhestand verabschiedet und Prof. Gertis übernimmt die Gesamtleitung des Fraunhofer IBP.

1991

Dr.-Ing. H. Künzel, stellvertretender. Institutsleiter in Holzkirchen, geht in Ruhestand. Die Freilandversuchsstelle leiten künftig kollegial Dr.-Ing. K. Kießl, Dr. rer.nat. E. Mayer und Dr.-Ing. H. Werner.
K. Kießl wird für Holzkirchen stellvertretender Institutsleiter.

Dipl.-Ing. K. Bertsch wird in den Ruhestand verabschiedet. Die Leitung der Gips-Schüle-Abteilung geht an Dipl.-Phys. N. König.

1992

Prof. Dr.-Ing. W. Fasold kommt von der Bauakademie Berlin, übernimmt die Abteilung Raumakustik und wird für den Bereich Stuttgart stellvertretender Institutsleiter.

1995

Verabschiedung von Prof. Fasold in den Ruhestand und Übergabe der Stellvertretung des Institutsleiters an Prof. Dr.-Ing. H. Fuchs, der die Abteilung Raumakustik/Technische Akustik (RA/TA) leitet.

1996

Erneuerung der Kooperationsvereinbarung mit der Gips-Schüle-Stiftung und Zusage der Finanzierung eines Erweiterungsgebäudes für die Gips-Schüle-Abteilung.

Prof. Dr.-Ing. W. Schüle verstirbt am 7. Okt. mit 84 Jahren.

1998


Bild links: Tagung Bauphysik-Kongress im Jahr 1998
Bild rechts: Internationaler Bauphysik-Kongress und Bauphysikalisches Symposion zum 60. Geburtstag von Prof. Gertis in der Stadthalle Sindelfingen mit Industrieausstellung, Hocketse im Fraunhofer IBP und Exkursionen zu Referenzobjekten.

1999

Dreifachjubiläum am Fraunhofer IBP: 70-jähriges Bestehen des Instituts, 40 Jahre Zugehörigkeit zur Fraunhofer-Gesellschaft und 20-jährige Kooperation mit der Gips-Schüle-Stiftung, zusammen mit der Einweihung des Erweiterungsgebäudes.

2001

Der Institutsteil Holzkirchen des Fraunhofer IBP feiert sein 50-jähriges Jubiläum.                                                                                                   

2003

Mit Erreichen des 65. Lebensjahres übergibt Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Dr. E.h. mult. K. Gertis die Institutsleitung an Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Phys. K. Sedlbauer, der in Personalunion zum Ordinarius für Bauphysik der Universität Stuttgart berufen wird.

2004

Der langjährige frühere Leiter des Fraunhofer IBP, Prof. Dr.-Ing. habil. K. Gösele, verstirbt am 14. Januar im Alter von 91 Jahren.

Prof. Dr.-Ing. G. Hauser wird als weiterer Institutsleiter berufen und übernimmt in Personalunion den Lehrstuhl für Bauphysik der Technischen Universität München.

75-jähriges Institutsjubiläum und 25 Jahre Kooperation mit der Gips-Schüle-Stiftung.

 

2014

Prof. Dr.-Ing. G. Hauser geht in den Ruhestand und Prof. Dr.-Ing. Klaus Peter Sedlbauer übernimmt den Lehrstuhl für Bauphysik der Technischen Universität München.

Der langjährige frühere Leiter des Fraunhofer IBP, Prof. Dr. rer.nat. habil. F. P. Mechel, verstirbt am 04. Mai  im Alter von 84 Jahren.

85-jähriges Institutsjubiläum

2015

Am 10. August verstirbt Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser im Alter von 67 Jahren. Von 2004 bis zu seinem Ruhestand im vergangenen Jahr leitete Prof. Hauser das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und war gleichzeitig in Personalunion Ordinarius des Lehrstuhls für Bauphysik an der Technischen Universität München.

Nachruf

2016




Zum Jahresbeginn erhält die Institutsleitung des Fraunhofer IBP personelle Verstärkung: Prof. Dr. Philip Leistner (vorher Abteilungsleiter Akustik) übernahm mit Wirkung zum 1. Januar 2016 die Funktion des geschäftsführenden Institutsleiters und unterstützt damit Prof. Dr. Klaus Peter Sedlbauer in seinen Leitungsaufgaben.


Bild oben: Prof. Dr. Philip Leistner
Bild unten: Prof. Dr. Klaus Peter Sedlbauer