B2UXLAB – Business to User Experience Lab

Die frühe Validierung Ihrer Produktinnovationen

Das Business to User Experience Lab (B2UXLAB) bietet die ideale Infrastruktur zur Kollaboration zwischen Forschenden und Herstellenden. Auf neutralem Boden können, bei Bedarf auch unter Verschluss, Konzepte entwickelt, prototypisch aufgebaut und unterschiedlichen Nutzergruppen vorgestellt, getestet und validiert werden. Der Werkstattcharakter ermöglicht es, auch grobe und frühe Konzeptstudien ansprechend darzustellen. Die Flächen sind außerdem perfekt an weitere Labore und die außergewöhnliche Messinfrastruktur des Fraunhofer IBP angeschlossen, womit auch technische Validierungen möglich gemacht werden. Abgerundet wird das Angebot von mobilen Arbeitselementen, einem großzügigen Besprechungsbereich und einer großen Bandbreite an Steuerungssystemen wie KNX, EIB, DALI und DMX.

Highlight des Leistungszentrums

Im Rahmen des Leistungszentrums Mass Personalization wurde, neben den klassischen Bezeichnungen »Business to Business« (B2B) und »Business to Customer« (B2C), der Begriff »Business to User« (B2U) entwickelt. Dieser beschreibt den Wandel hin zu einer absoluten Nutzerzentrierung.

Genau hier setzt das B2UXLAB an. Es sollen neuartige Konzepte in frühen Stadien validiert und getestet werden. Nicht nur technische Parameter, sondern auch User Experience und die allgemeine Bewertung und Akzeptanz von Nutzern und Nutzergruppen wird untersucht. 

Durch eine frühe Validierung können immense Kosten für Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb, Produktion und Logistik eingespart werden. Im B2UXLAB soll es gelingen, Produkte und Dienstleistungen auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor Sie kostenintensiv auf den Markt gebracht werden.

Neben der Expertise des Fraunhofer IBP bietet das B2UXLAB durch die Einbettung in das Leistungszentrum Mass Personalization Zugang zu den Kompetenzen der Fraunhofer-Instituten IGB, IAO und IPA sowie zur Universität Stuttgart. Das neutrale Terrain eignet sich aber auch dafür, innovative Partner aus der Wirtschaft einzubinden.

Die Fläche des Labors bietet Raum für Experimente, aber auch für Veranstaltungen wie Workshops oder Schulungen. Somit sollen z. B. Vertriebsmitarbeiter, Produktentwickler oder Führungskräfte in die Entscheidungsfindung und Entstehungsprozesse einbezogen werden.

Das B2UXLAB kann als Schnittstelle zwischen physischen und psychischen Objekten verstanden werden. Dort können reale Dinge entstehen, angefasst und getestet werden – es können aber auch Prozesse, Schnittstellen und Methoden prototypisch dargestellt und validiert werden. Wozu eine komplexe Software schreiben, wenn sich mit einem Dummy bereits früh erkennen lässt, ob das Angebot für die angedachte Zielgruppe von Relevanz ist? Auch Mixed Reality Anwendungen verknüpfen die reale mit der virtuellen Welt. Hier wollen wir Inspiration liefern und Möglichkeiten für innovative und zukunftsweisende Technologien darstellen. 

Im Zentrum des B2UXLAB steht neben dem frühen Validieren von innovativen Ideen das Vernetzen von Disziplinen. Es sollen sämtliche Kompetenzen und Gebiete des Fraunhofer IBP zusammengeführt und verknüpft werden. Darüber hinaus kann auf die Expertise der an das Leistungszentrum angeschlossenen Fraunhofer-Institute (IGB, IAO, IPA) und der Universität Stuttgart zurückgegriffen werden. So lassen sich für jede Validierung individuell passende Expertenteams zusammenstellen. Dabei werden selbstverständlich sämtliche für die Kunden relevanten Ressourcen eingebunden.