Leistungszentrum Mass Personalization

Das Leistungszentrum Mass Personalization ist eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Institute IAO, IBP, IGB und IPA mit der Universität Stuttgart. Ziel des Leistungszentrums ist es, Akteure entlang des gesamten Produktlebenszyklus zu befähigen, durch eine personalisierte Produktgestaltung verbesserte Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen.

Das Fraunhofer IBP entwickelt im Leistungszentrum u. a. Demonstratoren, die Unternehmen dazu befähigen, ihren Kunden die Eigenschaften und Vorzüge der angebotenen Produkte virtuell erlebbar zu machen. Dazu wird die Darstellung im virtuellen Raum mit für den Kunden real erlebbaren bauphysikalischen Wirkungen kombiniert (z. B. variierende Ausleuchtung, Akustik und Wärmeverteilung in Räumen).

Durch die gemeinsame Expertise der beteiligten Forschungseinrichtungen und Kooperationen mit Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen verfügt das Leistungszentrum zudem über die Kompetenzen, die für die Herstellung personalisierter Produkte zu Kosten einer Massenproduktion notwendig sind.

Interdisziplinär und branchenübergreifend werden Methoden, Verfahren, Prozesse, Produktionssysteme und Geschäftsmodelle für die Umsetzung personalisierter Produkte entwickelt. Die Ergebnisse sollen wichtige Impulse für die Anwendung der Personalisierung in der Industrie setzen.

 

Schwerpunkte des Leistungszentrums

Die Forschung des Leistungszentrums ist vielfältig und umfasst

  • den Bereich modularisiertes Bauen, transformierbare Fahrzeugkonzepte sowie Consumer Products und Dienstleistungen,
  • Qualitätssicherung, Logistik und Produktion personalisierter therapeutischer Produkte sowie
  • personalisierte Assistenzsysteme, Medizintechnik- und Sportprodukte.
 

Weitere Informationen

Die Landesregierung Baden-Württemberg fördert den Aufbau des Leistungszentrums mit fünf Millionen Euro von den Landesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Durch Beteiligung der Fraunhofer-Gesellschaft, der Universität Stuttgart sowie Drittmittel aus der Wirtschaft stehen für das Projekt insgesamt 12,5 Millionen Euro zur Verfügung.