Prüfstand mit Emissionsprüfkammern

Bauprodukt in einer 200 L Emissionsprüfkammer vor der Untersuchung
© Fraunhofer IBP

Untersuchungen zum Abbau von Schadstoffen an fotokatalytisch aktiven Oberflächen.

EPK-Prüfstand: Für jede Anforderung das passende Analyse-Setup

An unserem EPK-Prüfstand (Emissionsprüfkammer) untersuchen wir das Emissionspotenzial von Bauprodukten in zeit-, temperatur- oder feuchteabhängigen Experimenten. Gegenstand der Untersuchungen sind SVOC (Semi Volatile Organic Compounds), VOC (Volatile Organic Compounds), VVOC (Very Volatile Organic Compounds) sowie Aldehyde und Ketone. Die Untersuchungen können je nach Bedarf auf weitere Zielkomponenten wie Amine, Geruchsstoffe oder Glycole bzw. auf spezifische Fragestellungen der Absorptionswirkung von Bauprodukten (z. B. Geruchsabsorption) erweitert werden.

Die Emissionsprüfung erfolgt dabei in unterschiedlich dimensionierten Prüfkammern:

  • MicroChamber/Thermal Extractor (44 cm³, max. 120 °C)
  • 4-L-Headspace (statisch oder dynamisch, Variation von Feuchte und Temperatur möglich)
  • 12-L- bzw. 25-L-Exsikkatoren (statisch oder dynamisch, üblicherweise RT, Feuchtevariation möglich)
  • 200-L- bzw. 230-L-Emissionsprüfkammern gemäß DIN EN ISO 16000-9 und EN 16516
  • 1-m³-Emissionsprüfkammern


Die besondere Aussagekraft der Untersuchungen am Fraunhofer IBP liegt in der Möglichkeit der Kopplung mit der Bewertung des Geruchs (Intensität, Geruchsqualität, Hedonik) durch ein regelmäßig geschultes sensorisches Panel. Die Prüfung kann sowohl direkt an den Prüfkammern als auch an Probennahmebeuteln erfolgen.

Unser Labor ist bei der deutschen Akkreditierungsstelle unter der Urkundennummer D-PL-11140-11-02 für die Prüfung gemäß DIN EN 16516, ISO 16000-3, 16000-6 und 16000-9 akkreditiert und beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für die DIN EN 16516 als notifiziertes Prüflabor gelistet.