BES Model Validation: Messdatensätze aus Zwillingshaus-Experimenten der IEA EBC Annexes 58 und 71 zur Validierung dynamischer Gebäudesimulation.
mehr InfoBES Model Validation: Messdatensätze aus Zwillingshaus-Experimenten der IEA EBC Annexes 58 und 71 zur Validierung dynamischer Gebäudesimulation.
mehr InfoDas Projekt CIPED entwickelt einen KI-basierten digitalen urbanen Zwilling zur schnellen Simulation des Mikroklimas, um die Planung von Plusenergiequartieren zu beschleunigen.
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Im Rahmen der Förderrichtlinie »Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft - Urban Mining« des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wurde im November 2025 das Forschungsvorhaben »RueBe« ins Leben gerufen. Dieses Projekt hat zum Ziel, mineralische Abfälle aus DK0-Deponien in nachhaltige Baustoffkreisläufe zu verwerten und zurückzuführen. Es wird vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP geleitet.
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Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung geräuscharmer Lüftungs- und Luftreinigungsgeräte; vom Konzept bis zum Funktionsmuster.
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Das Projekt BioAdapt entwickelt und erprobt ein anwenderfreundliches Softwaretool zur evidenzbasierten Planung und Bewertung von Klimaanpassungs- und Biodiversitätsschutzmaßnahmen.
Klimaanpassung sowie Biodiversitätsschutz müssen stärker verbunden, gesamtheitlich entwickelt und umgesetzt werden. Für Planungsprozesse bedeutet dies, dass klimatische und ökologische Informationen, Datenbanken, Klimaanpassungs- und Biodiversitätsstrategien sowie interdisziplinäre Kompetenzen zusammengeführt werden müssen – eine große Herausforderung für die aktuell keine digital-gestützte Methodik zur integralen Planung von Klimaanpassung sowie Biodiversitätsschutz existiert. Dies gestaltet Planungsprozesse komplex und langsam und erschwert das Erkennen von Synergien. Das Projekt BioAdapt setzt hier an und entwickelt ein anwenderfreundliches Planungstool, welches die evidenzbasierte Planung und Bewertung von Klimaanpassungs- und Biodiversitätsschutzmaßnahmen inklusive der notwendigen Datenbanken gesamtheitlich zusammenführt.
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Blick auf die Hochstraße in Ludwigshafen, bei deren Rückbau etwa 310.000 Tonnen Beton anfallen.
In der Bauwirtschaft stehen wir vor einer bedeutenden Herausforderung: Jährlich werden in Deutschland rund 90 Prozent der inländischen mineralischen Rohstoffe für Bauprojekte verwendet. Gleichzeitig landen viele wertvolle Bauabfälle, insbesondere aus älteren Gebäuden, auf Deponien oder werden nur unzureichend verwertet. Besonders betroffen sind Bauwerke, die zwischen den 1960er und 1980er Jahren errichtet wurden und faserhaltige Silikatmineralien enthalten. Diese historischen Kontaminationen führen dazu, dass recyclingfähiger Beton oft als Sondermüll entsorgt werden muss. Mit dem Projekt ReAsCon wird daher ein innovativer Ansatz zur Aufbereitung unerwünschten Erbes in der Bauindustrie verfolgt.
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Lageplan des Stadtquartiers Neckarpark mit dem Wärmetauscher im Abwasserkanal, der Heizzentrale und den beiden Wärmenetzen.
Auf der Konversionsfläche der Gewerbebrache des ehemaligen Güterbahnhofs in Stuttgart-Bad Cannstatt entwickelt sich seit 2013 das neue Stadtquartier „Neckarpark“. Als Hauptenergiequelle für die Wärmeversorgung dient das städtische Abwasser, dessen Energie mittels eines Wärmepumpenkonzepts erschlossen und in einem Niedertemperatur-Nahwärmenetz verteilt wird. Zur Erhöhung der Effizienz des Nahwärmenetzes wurden die Bauherren von Beginn an verpflichtet, die gesetzlichen energetischen Anforderungen an Neubauten signifikant zu unterschreiten (Mindestanforderung: KfW Effizienzhaus 55). Zum Vorhabenstart und einige Jahre darüber hinaus war das NeckarParkprojekt mit 2.100 kW Entzugsleistung aus dem Abwasser das deutlich größte Abwasserwärmeprojekt Deutschlands. Der Neckarpark dient daher bundesweit als Vorbild für eine nachhaltige Energieversorgung eines Stadtquartiers.
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Die globale Baubranche ist für über 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Eine effektive Strategie zur Reduzierung dieser Emissionen ist die Integration von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in die Ausbildung von Bauberufen. Ab 2024 wird eine Neuordnung der Ausbildung der neunzehn Bauhauptberufe diese wichtige Berufsbildposition integrieren. Das Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, das ausbildende Personal in Bau-ÜBS zu qualifi zieren und seine Handlungskompetenz zur umfassenden Umsetzung dieser neuen Berufsbildposition in der Berufspraxis zu stärken. Dieses Vorhaben wird über ein Europäischer Sozialfond Plus (ESF Plus)-Förderprogramm des Bundes (BMFTR) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung unterstützt.
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Darstellung des Energieflusses.
Die Bundesregierung strebt bis 2045 Klimaneutralität an, wozu insbesondere die Dekarbonisierung des Gebäudebestands einen wichtigen Beitrag leisten muss. Eigentümer und Betreiber großer Liegenschaften stehen dabei vor komplexen Herausforderungen, da herkömmliche Lösungen oft kleinteilig und kurzfristorientiert bleiben. Das Fraunhofer Transformationskonzept setzt hier an: Es bietet ein standardisiertes, systematisiertes und praxisnahes Vorgehen, das energetische Bestandsaufnahme, Potenzialanalysen und maßgeschneiderte Maßnahmen für Gebäudehülle, Anlagentechnik und Energieversorgung vereint. Erprobung, Musterausschreibungen und Verstetigungsstrategie gewährleisten eine effiziente Umsetzung des Rollouts – über Fraunhofer hinaus übertragbar und auf nachhaltige Partnerschaften ausgelegt.
mehr InfoIBP, IEC, IFF, IGD, IPM, ISE, UMSICHT
Der Bausektor muss einen erheblichen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele von Bundesregierung und EU leisten. In Deutschland gehen rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen auf die Errichtung und den Betrieb von Gebäuden zurück. Der überwiegende Anteil entfällt dabei auf Strom und Wärme. Deshalb muss mehr Gebäudebestand schneller, effizienter und mit regenerativen Energieträgern saniert werden. Zentrale Ansätze des Leitprojekts BAU-DNS sind eine Produktivitätssteigerung, verbunden mit Kostensenkung, und die Erhöhung der Zirkularität und CO2-Neutralität von Materialien und Systemen. Das Konsortium verfolgt dafür drei Stränge: durchgängige Datennutzung, nachhaltige Prozesse und eine systemische Fertigung, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken soll. Das Konsortium widmet sich auch der aktuell mangelnden Materialverfügbarkeit: Regionale Verfügbarkeiten und rezyklierte Materialien werden entscheidende Säulen der Branche. Deshalb konzipiert das Konsortium von BAU-DNS den Bauprozess auch aus der Sicht von Rückbau und Recycling: Komponentenentwicklung, Fabrikauslegung, Gebäudeplanung und weitere Projektschritte werden vom Ende her entwickelt.
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