Projekte und Referenzen

Neue Projekte auf einen Blick

Hier listen wir Ihnen die aktuell hinzugekommenen Projekte auf.

 

ReAsCon

In Deutschland werden etwa 90% der heimischen mineralischen Rohstoffe im Bauwesen eingesetzt. Gleichzeitig landen viele wertvolle Bauabfälle, besonders aus den 1960–1980er Jahren, wegen faserhaltiger Silikatmineralien auf Deponien. Dadurch wird selbst recyclingfähiger Beton oft als Sondermüll eingestuft. Das Projekt ReAsCon entwickelt innovative Verfahren, um dieses unerwünschte bauliche Erbe sicher aufzubereiten und wieder nutzbar zu machen.

 

Nahwärme aus Abwasser

Das Forschungsprojekt Neckarpark zeigt, dass eine großmaßstäbliche Nutzung von Abwasserwärme auf Quartiersebene eine technisch zuverlässige, wirtschaftlich darstellbare und ökologisch sinnvolle Lösung für die Wärmeversorgung urbaner Neubauquartiere darstellt.

 

Projekt INNObau

Wie lassen sich Innovationsprojekte realisieren – teils sogar mehrere parallel? Und wie werden Pilotprojekte in innovative Produkte mit Mehrwert für den Bauherrn überführt? Angesichts begrenzter Ressourcen ist die Umsetzung in Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft anspruchsvoll. Genau hier setzt das Projekt INNObau an und beantwortet die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen Innovationen erfolgreich auswählen, erproben und verstetigen können.

 

Forschungsvorhaben »RueBe«

Im Rahmen der Förderrichtlinie »Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft - Urban Mining« des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wurde im November 2025 das Forschungsvorhaben »RueBe« ins Leben gerufen. Dieses Projekt hat zum Ziel, mineralische Abfälle aus DK0-Deponien in nachhaltige Baustoffkreisläufe zu verwerten und zurückzuführen. Es wird vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP geleitet. 

Alle Projekte im Überblick

Hier listen wir Ihnen unsere aktuellen sowie erfolgreich abgeschlossenen Forschungs- und Industrieprojekte auf.

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  • Lösungen zur Umsetzung eines Windheizung 2.0-Gebäudes
    © Bayerisches Landesamt für Umwelt

    Mögliche Lösungen zur Umsetzung eines Windheizung 2.0-Gebäudes mit großem Warmwasserspeicher (A), Bauteilaktivierung (B) und zentralem Hochtemperatur-Steinspeicher (C).

    Netz- und systemdienliche Nutzung von Überkapazitäten im Stromnetz aufgrund von Starkwindereignissen zur Gebäudebeheizung (Power-to-heat) inkl. Monitoring im Realbetrieb.

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  • Hochstraße in Ludwigshafen
    © Mathias Weil – stock.adobe.com

    Blick auf die Hochstraße in Ludwigshafen, bei deren Rückbau etwa 310.000 Tonnen Beton anfallen.

    In der Bauwirtschaft stehen wir vor einer bedeutenden Herausforderung: Jährlich werden in Deutschland rund 90 Prozent der inländischen mineralischen Rohstoffe für Bauprojekte verwendet. Gleichzeitig landen viele wertvolle Bauabfälle, insbesondere aus älteren Gebäuden, auf Deponien oder werden nur unzureichend verwertet. Besonders betroffen sind Bauwerke, die zwischen den 1960er und 1980er Jahren errichtet wurden und faserhaltige Silikatmineralien enthalten. Diese historischen Kontaminationen führen dazu, dass recyclingfähiger Beton oft als Sondermüll entsorgt werden muss. Mit dem Projekt ReAsCon wird daher ein innovativer Ansatz zur Aufbereitung unerwünschten Erbes in der Bauindustrie verfolgt.

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  • Ablaufwasser von Nichtmetall-Dächern
    © Peshkova/Shutterstock

    Wie kann Ablaufwasser von Nichtmetall-Dächern in der wassersensiblen Stadt genutzt werden?

    In wachsenden Städten werden immer mehr Flächen versiegelt. Dadurch steigt der Kontakt von Regenwasser mit Materialien, z. B. auf Dächern, die das Ablaufwasser mit schädlichen Substanzen belasten können. Für die meisten Dachmaterialien können aber keine eindeutigen oder statistisch relevanten Aussagen zu Schadstoffemissionen gemacht werden, da es kaum Untersuchungen gibt, die zudem meist auf einmaligen Stichproben basieren. Rahmenbedingungen wie atmosphärische Einflüsse oder Dachrinnenmaterial werden oft nicht ausreichend beschrieben. Es besteht daher erheblicher Forschungsbedarf, um wissenschaftlich fundierte Aussagen über Schadstoffe in Niederschlagsabflüssen von Nichtmetall-Dächern zu treffen.

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  • Porenbeton
    © Roman Kutsekon / Shutterstock

    Im Rahmen der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und zur Unterstützung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) hat das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP das Verbundprojekt »AACtion« ins Leben gerufen, das sich mit der Entwicklung umweltfreundlicher Baustoffe beschäftigt. Angesichts der Herausforderungen, die der weltweit zunehmende Urbanisierungsdruck mit sich bringt, zielt das Projekt darauf ab, die Ressourceneffizienz und den CO2-Fußabdruck in der Bauindustrie signifikant zu reduzieren.

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  • Lageplan des Stadtquartiers Neckarpark
    © LHS

    Lageplan des Stadtquartiers Neckarpark mit dem Wärmetauscher im Abwasserkanal, der Heizzentrale und den beiden Wärmenetzen.

    Auf der Konversionsfläche der Gewerbebrache des ehemaligen Güterbahnhofs in Stuttgart-Bad Cannstatt entwickelt sich seit 2013 das neue Stadtquartier „Neckarpark“. Als Hauptenergiequelle für die Wärmeversorgung dient das städtische Abwasser, dessen Energie mittels eines Wärmepumpenkonzepts erschlossen und in einem Niedertemperatur-Nahwärmenetz verteilt wird. Zur Erhöhung der Effizienz des Nahwärmenetzes wurden die Bauherren von Beginn an verpflichtet, die gesetzlichen energetischen Anforderungen an Neubauten signifikant zu unterschreiten (Mindestanforderung: KfW Effizienzhaus 55). Zum Vorhabenstart und einige Jahre darüber hinaus war das NeckarParkprojekt mit 2.100 kW Entzugsleistung aus dem Abwasser das deutlich größte Abwasserwärmeprojekt Deutschlands. Der Neckarpark dient daher bundesweit als Vorbild für eine nachhaltige Energieversorgung eines Stadtquartiers.

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  • Grafische Darstellung zur Entwicklung einer Energiekonzepts
    © FraunhoferIBP, erstellt mit ChatGPT

    Nützliche Informationsquellen für die Erstellung eines Energiekonzepts.

    Die Stiftung Zeche Zollverein untersucht Möglichkeiten, um den Betrieb ihrer Gebäude emissionsfrei zu gestalten und gleichzeitig den historischen Wert des Industriedenkmals Zollverein zu bewahren. Zu diesem Zweck wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die potenziellen Einsparungen verschiedener Transformationskonzepte in Bezug auf die Anforderungen an den Denkmalschutz zu bewerten. Die Studie berücksichtigt Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des baulichen Erbes sowie Maßnahmen für eine emissionsneutrale Wärmeversorgung des UNESCO-Weltkulturerbes.

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  • Blick auf die Zeche Zollverein
    © Fraunhofer IBP

    Zeche Zollverein – Wahrzeichen des Ruhrgebiets, Monument der Industriekultur und Symbol für den Wandel der einst größten Steinkohlenzeche der Welt.

    Die Stiftung Zeche Zollverein untersucht Möglichkeiten, um den Betrieb ihrer Gebäude emissionsfrei zu gestalten und gleichzeitig den historischen Wert des Industriedenkmals Zollverein zu bewahren. Zu diesem Zweck wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die potenziellen Einsparungen verschiedener Transformationskonzepte in Bezug auf die Anforderungen an den Denkmalschutz zu bewerten. Die Studie berücksichtigt Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des baulichen Erbes sowie Maßnahmen für eine emissionsneutrale Wärmeversorgung des UNESCO-Weltkulturerbes.

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  • Projekttreffen mit den indischen Innovations-Teams
    © Fraunhofer IBP

    Dr. Simon Schmidt und Sabine Giglmeier auf einem Projekttreffen mit den indischen Innovations-Teams.

    Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IBP haben im Rahmen der Global Housing Technology Challenge (GHTC-India) Innovations-Teams auf ihrem Weg zum erfolgreichen Technologietransfer nachhaltiger Bautechnologien geführt. Dazu wurden interaktive E-Learning-Module entwickelt, Online-Seminare durchgeführt und im Rahmen intensiver Mentorship-Programme die Teams begleitet, um low-carbon Materialien und Technologien für bezahlbares Wohnen marktreif zu machen. Vom ersten Funken der Ideengenerierung über Prototyping bis hin zur Markteinführung begleitete das Fraunhofer IBP die Teams bei der Umsetzung resilienter, energieeffizienter Lösungen –abgestimmt auf die Anforderungen des indischen Marktes.

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  • DRV-Variante: Energiekonzept
    © Fraunhofer IBP

    DRV-Variante: Energiekonzept.

    Im Projekt zur Etablierung eines klimaneutralen Gebäudebetriebs am Standort Berlin-Wilmersdorf arbeiten wir eng mit der DRV Bund zusammen. Ziel ist es, eine treibhausgasneutrale Energieversorgung zu entwickeln. Zunächst wurde eine Ist-Analyse des Verbrauchs sowie eine Potentialanalyse für erneuerbare Energien durchgeführt. Basierend darauf entwickelten wir mehrere Versorgungsvarianten, darunter die von der DRV Bund präferierte Variante, die Nahwärme mit Wärmepumpen und Photovoltaik umfasst. Durch gezielte Effizienzmaßnahmen und die Einbindung von erneuerbaren Energien wird die THG-Neutralität am Standort Wilmersdorf angestrebt, um einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

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  • Technikum der FH Pforzheim
    © Fraunhofer IBP

    Technikum der FH Pforzheim.

    Mit dem Beschluss des „Energie- und Klimaschutzkonzepts“ setzt Baden-Württemberg neue Maßstäbe für den Klimaschutz an landeseigenen Liegenschaften. Als Pilotprojekt wurde die Hochschule Pforzheim ausgewählt, um innovative Leistungsbilder zu entwickeln und zu testen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Instituts für Bauphysik wurde ein optimiertes Energiekonzept erarbeitet, das als Vorbild für zukünftige Anwendungen dient. Hierbei kommen standardisierte Prozeduren und Hilfsmittel zum Einsatz, um nachhaltige Lösungen für den Klimaschutz zu erproben.

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