Jalousien im Scheibenzwischenraum

Genau geprüft: Bei Sonne störungsfrei!

© Fraunhofer IBP

Prüfungen auf Gebrauchstauglichkeit an Jalousien im Scheibenzwischenraum mit spontaner Abkühlung durch Beregnung im Wechsel mit künstlicher Besonnung bei sommerlichen Umgebungstemperaturen

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Prüfungen auf Gebrauchstauglichkeit an Jalousien im Scheibenzwischenraum mit künstlicher Besonnung bei Sommer- und Winterklima-Randbedingungen.

Gebrauchstauglichkeitsprüfungen an Jalousien im Zwischenraum von Mehrscheibenisolierverglasungen sind eine Notwendigkeit um eine ausreichende Lebensdauer solcher Systeme im eingebauten Zustand abzusichern. Häufige Schadensfälle zeigen, dass auch bereits geprüfte Systeme häufig Schäden aufweisen. Übliche Prüfungen solcher Systeme sind Dauerlaufprüfungen mit 20 000 Jalousienzyklen (auf/ab) bei Laborklima an Proben in Originalabmessungen und Dauerbesonnung an Proben von ca. 1 m² bis 1,5 m² über 2000 Stunden, neben Prüfungen der Dichtheit, des »fogging-Effekts« und anderen.

Die derzeit auf den Markt drängenden Systeme mit Dreifachverglasung und einer Jalousie im äußeren Scheibenzwischenraum sind, aufgrund einer verringerten Wärmeabgabe zur Innenseite hin, stärkeren Temperaturbelastungen ausgesetzt als herkömmliche Systeme mit Zweischeibenverglasung.

An solchen Systemen wurden Prüfungen mit erhöhter Beanspruchung der Dreischeibenverglasungen mit Jalousie im Scheibenzwischenraum durchgeführt. Die Anzahl der Prüfungszyklen betrug ca. 30 000. Geprüft wurden

  • das Verhalten bei Sommer- und Wintertemperatur-
    Randbedingungen,
  • rasche Temperaturwechsel,
  • Voll- und Teilflächenbesonnung der Verglasungen
    mit Jalousie im Scheibenzwischenraum,
  • Beregnung und Teilflächenberegnung sowie
  • Verhalten bei Druck- / Sog-Wechselbelastung.

Alle Prüfungen erfolgten am selben Probekörper mit den Abmessungen des aktuellen Bauprojekts mit wechselnden Randbedingungen.

Aus den Prüfungsergebnissen lässt sich ableiten, dass die meisten der geprüften Jalousien im Scheibenzwischenraum bei Temperaturen unter 0 °C zu Störungen neigen, während die höheren Temperaturen mit Besonnung in der Regel schadlos überstanden wurden.

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Andreas Zegowitz

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