Dynamische Differential-Thermoanalyse

Umwelt, Hygiene und Sensorik

DTA-Apparatur für Dynamische Differential-Thermoanalyse
© Fraunhofer IBP / Christoph Schwitalla
Probenträger der DTA-Apparatur.

Charakterisierung der physikalischen und chemischen Eigenschaften von Substanzen oder Substanzmischungen in Abhängigkeit von der Temperatur bei definierter Heizrate (dynamische Messung) oder der Zeit bei Temperaturkonstanz (statische Messung):

  • Differenz-Thermoanalyse (DTA)
  • Differenz-Kalorimetrie (DSC)
  • Thermogravimetrie (TG)
  • Simultane Thermoanalyse (STA)
  • Dilatometrie (DIL)

Technische Spezifikation

Temperaturbereiche
  • -200 °C bis +500 °C
  • Raumtemperatur bis +1500 °C
Größe/Masse der Probe 
  • Für DTA, DSC, TG, STA: ≤ 500 µg
  • Für DIL: ≤ 8 mm x 8 mm x 25 mm (B x H x L) oder ≤ 8 mm x 25 mm (Ø x L)


Simulationsdaten/ Messtechnik des Prüfstandes

Zugrundeliegende Normen
  • DIN EN ISO 11357-1
  • DIN EN ISO 11357-2
  • DIN EN ISO 11357-3
  • DIN EN ISO 11357-4
Messgrößen
  • Schmelztemperatur
  • Kristallisationstemperatur
  • Glasübergangstemperatur
  • Schmelzenthalpie
  • Kristallisationsenthalpie
  • Spezifische Wärmekapazität

 

Messungen und Prüfungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Forschungsarbeit. Sie liefern belastbare Daten über die Eigenschaften und das Verhalten von Materialien, Bauteilen und Systemen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Versuchen sind der Ausgangspunkt zur Bearbeitung von Forschungsfragen. Basierend auf Messdaten werden neue Entwicklungen validiert und bestehende Lösungen weiterentwickelt. Damit fließen sie unmittelbar in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie in den Wissens- und Technologietransfer ein.

 

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