Ab der ersten Sekunde: Erfassung und Analyse der Hydratation von Bindemitteln als Basis für die Entwicklung optimaler Baustoffe

Abbindeverhalten und Hydratation
© Fraunhofer IBP

Das Abbindeverhalten bzw. die Hydratation von Bindemitteln bestimmt die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Baustoffen grundlegend: Um sie bei ihrer (Weiter-) Entwicklung optimal auf ihren späteren Einsatz auszurichten, ist ein eingehendes Verständnis der Hydratation des jeweiligen Bindemittels von zentraler Bedeutung. Unsere Expert*innen können das Abbindeverhalten von Baustoffen ab der ersten Sekunde über mehrere Wochen hinweg erfassen und interpretieren die Ergebnisse fachkundig.

Zuverlässige Detektion und exakte Beschreibung von Hydratationsreaktionen anhand von kombinierten Verfahren

Dabei lassen sich sowohl die Phasenbildung und -entwicklung als auch die während der ablaufenden Reaktionen freigesetzte Energie in den abbindenden Systemen detektieren. Wir nutzen dafür die in-situ-Röntgendiffraktometrie (in-situ XRD) sowie die Wärmeflusskalorimetrie; die Kombination beider Verfahren erlaubt eine sehr exakte Beschreibung der Hydratationsreaktionen. Parallel können wir die Festigkeitsentwicklung in den erhärtenden Systemen erfassen und entsprechend von Anfang an dokumentieren. Dies geschieht klassisch über mechanische Verfahren (Vicat) oder innovativ mittels Ultraschall.

Wir unterstützen Sie gern bei der Entwicklung neuer Bindemittelsysteme und bringen unsere umfangreiche Erfahrung zur Charakterisierung Ihrer Systeme ein. Nutzen Sie unsere Expertise, um Bindemittelsysteme gezielt nach Ihren Anforderungen anzupassen oder den Einfluss von Additiven bzw. alternativen Rohstoffen auf die Hydratation untersuchen zu lassen!

 

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