In der Bauwirtschaft stehen wir vor einer bedeutenden Herausforderung: Jährlich werden in Deutschland rund 90 Prozent der inländischen mineralischen Rohstoffe für Bauprojekte verwendet. Gleichzeitig landen viele wertvolle Bauabfälle, insbesondere aus älteren Gebäuden, auf Deponien oder werden nur unzureichend verwertet. Besonders betroffen sind Bauwerke, die zwischen den 1960er und 1980er Jahren errichtet wurden und faserhaltige Silikatmineralien enthalten. Diese historischen Kontaminationen führen dazu, dass recyclingfähiger Beton oft als Sondermüll entsorgt werden muss. Mit dem Projekt ReAsCon wird daher ein innovativer Ansatz zur Aufbereitung unerwünschten Erbes in der Bauindustrie verfolgt.