Künstliche Alterung durch kombinierte Belastung mit Strahlung, Feuchte und Temperatur

Hygrothermik

© Fraunhofer IBP
Messgrößen Änderung von Material und Bauteileigenschaften, z. B. Festigkeiten, Härte, Versprödung, Auskreiden, Ausbleichen, Transmissionsgrad, Emissionsgrad, Vergilbung, Geometrie
Normen DIN EN 927-6, DIN EN 1297, DIN EN 1898, DIN EN 12224, DIN EN 12543-4, DIN EN 13523-10, DIN EN 75220, DIN EN ISO 4892-1, DIN EN ISO 4892-2, DIN EN ISO 4892-3, DIN EN ISO 11507, DIN EN ISO 11895, DIN EN ISO 11997-2, ASTM D 3424, ASTM D 4329, ASTM D 4587, ASTM D 4799, ASTM D 5071, ASTM D 5208, ASTM D 6695, ASTM G 151, ASTM G 154, ASTM G 155, SAE J2020, prEN 1062-4
Messobjekte
Organische Gläser, Folien, Beschichtungsstoffe, Anstriche, Farben, Lacke, Kunststoffe, Dichtungen, Dichtmassen, Unterspannbahnen, Bitumen- und Elastomer-Abdichtungsbahnen, Kfz- und Fassadenbauteile

Technische Daten einzelner Spektralbereiche

UV-A (Floureszenzröhren)
Wellenlängebereich 300 bis 400 nm,
Maximum 340 nm
Bestrahlungsstärke 0,35 bis 1,65 W/m2 bei +35 bis +80 °C
Feuchte (zyklisch) kondensierend oder Besprühung
Probengröße 76 mm × 152 mm (48 Stück) bis
488 mm × 311 mm × 25 mm
(4 Stück)
Solar (Xenonstrahler)
Wellenlängebereich 300 bis 800 nm
Bestrahlungsstärke 250 bis 765 W/m² bei +35 bis +100 °C
Feuchte zyklische Unterwasserlagerung
Max. Probengröße 190 mm × 280 mm


Besonderheiten

Kürzere Prüfzeiten
Durch Weglassen von Dunkelphasen und konstant hohe Bestrahlungsstärken sind Belastungsdauern von 1 bis 8 Wochen üblich.
Reproduzierbarkeit Geringere Anzahl von Variablen, daher besser überwachbar und reproduzierbar als bei Freibewitterung
Kalibrierung Ja. Rückführbare Vergleichsnormale verfügbar.

 

Messungen und Prüfungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Forschungsarbeit. Sie liefern belastbare Daten über die Eigenschaften und das Verhalten von Materialien, Bauteilen und Systemen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Versuchen sind der Ausgangspunkt zur Bearbeitung von Forschungsfragen. Basierend auf Messdaten werden neue Entwicklungen validiert und bestehende Lösungen weiterentwickelt. Damit fließen sie unmittelbar in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie in den Wissens- und Technologietransfer ein.