Energetische Sanierungen sind längst nicht mehr nur eine Frage der Klimapolitik. Sie sind Teil eines Transformationsmarktes, in dem öffentliche und private Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe erwartet werden. Doch zwischen Dämmstoffen, alten Leitungen und jahrzehntealten Wandaufbauten schlummert ein Risiko, das Zeitpläne und Budgets ins Wanken bringen kann: Asbest. Nach Einschätzung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP wird die schnelle und verlässliche Identifikation der Fasern zu einer der zentralen Voraussetzungen der Sanierungswelle. Um Zeit und Kosten auf der Baustelle zu sparen, entwickelt das Institut gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB ein neues optisches Erkennungsverfahren und erweitert seine Analytik um ein Gefahr- und Schadstofflabor. Ziel ist es, einen Engpass der Bauwende technologisch zu entschärfen.
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